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2384 Suspekt Zero (Akima Clary)

Johanna als Hauptprotagonisten wirbelt mit ihren Fragen und Gedanken viel Staub auf. Wie behandelt man ein menschenähnliches Wesen wo man die tierischen Attribute nur anhand der Ohren und des Schwanzes erkennen kann? Wieviel Tier steckt in diesen Wesen? Wieviel Mensch? Wieviel Instinkt? Wie kann/muss sie Lucifer behandeln und was ist für sie vertretbar? Fakt ist, für Johanna ist Luce kein Tier und so sucht sie einen Zugang auf menschlicher Ebene mit Respekt und Empathie. Wenn ich über ihre Freundin Sina nachdenke bin ich von der Intelligenz mancher Menschen enttäuscht bis hin zu geschockt. Es sind Menschen wie Johanna die das Zünglein an der Waage sein können und den „Tiermenschen“ ein Gesicht, eine Stimme geben. Sie ist trotz ihrer Unsicherheit bereit für Luce zu kämpfen.
Luce ist misstrauisch, ängstlich aber auch wütend und es steckt in ihm mehr als Johanna jemals zu glauben gewagt hätte. Eine „Besitzer-Haustier- Beziehung“ der etwas anderen Art.
Das Cover gefällt mir sehr. Luce kleine Öhrchen bekommen in der Story eine ganz bedeutende Rolle und eine zauberhafte Szene ist auch seinem Schwanz gewidmet (ein Schelm, wer Böses dabei denkt … ) Humor findet man genauso wie tiefgründige Gedanken und das Leben im Alltag mit all seinen Höhen und Tiefen. Der Schreibstil war flüssig und konnte die Emotionen gut in Szene setzten. Es wird einen zweiten Teil geben und ich bin mega gespannt wie es weiter geht.

Klappentext

Eigentlich wollte Johanna nur eine Gute Freundin sein, als sie Sina in dieses „Tierheim“ für Hybriden begleitet, doch dann entdeckt sie Lucifer. Auf einmal geht es für den aggressiven Hybriden um Leben und Tod, also trifft Johanna eine folgenschwere Entscheidung.
Wird sie es schaffen, irgendwie mit ihm zurecht zu kommen, oder muss sie wirklich für den Rest ihres Lebens auf dem Sofa schlafen? Wie lange ist überhaupt der Rest ihres Lebens, wenn sie mit einem unberechenbaren „Tier“ zusammenlebt?
Irgendetwas ist merkwürdig an ihm. Mal scheint er mehr Angst vor Johanna zu haben, als sie vor ihm, im nächsten Moment verhält er sich, als wolle er ihr was antun, und dann ist er fast schon nett.
Muss sie wirklich um ihr Leben fürchten, oder kommt doch alles ganz anders?

Conny Mang

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