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Der Beschützer (Oliver Gross)

Lukas Keller ist seit seiner Zeit in Afghanistan traumatisiert. Das Thema Krieg mit den körperlichen Folgeschäden und psychische Erkrankung aber auch die politische Einstellung bestimmter Gruppen in dem Land wird hier immer wieder in den Mittelpunkt gerückt. Der Stalker ist nicht sein einzigstes Problem und er kämpft an mehreren Fronten. Lukas selbst finde ich sehr beeindruckend. Er ist sich seiner Schwächen bewusst und löst Probleme zum Teil auf eine sehr rabiate Art. Damit komme ich gut klar. Ich mag es sehr wenn der Protagonist aus dem „Rahmen“ fällt. Gesetzt hin oder her. Ich war von der ersten Seite an mittendrin und das Ende war unvorhersehbar überraschend. Ein flüssiger Schreibstil, welcher die Handlungen gekonnt mit schwierigen sensiblen Themen kombinieren hat. Absolute Leseempfehlung

Klappentext

Ein ehemaliger Soldat. Eine junge Afghanin. Ein mysteriöser Stalker.
Seiner Vergangenheit entkommt niemand.


Ein Jahr nach seinem Ausscheiden aus dem Kommando Spezialkräfte soll der traumatisierte Ex-Soldat Lukas Keller die junge Afghanin Zahra beschützen, die sich von einem Unbekannten verfolgt fühlt. Der Stalker ist rasch identifiziert und scheinbar leicht zu vertreiben. Doch Keller ahnt nicht, dass er es mit einem eiskalten Serientäter zu tun hat. Und dieser bleibt nicht der einzige Verfolger Zahras. Als die Ereignisse sich zuspitzen, muss Keller erkennen, dass niemand den Geistern der Vergangenheit entkommen kann – und dass diese nicht nur Zahra, sondern auch ihn selbst vernichten könnten.

Conny Mang

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