Die Gilde der Wortmagier: Der Flüsterfluch (Pascal Wokan, Peter Hohmann, Lew Marschall)
Auf der Suche nach einem spannenden und abwechslungsreichen Fantasy-Roman, bin ich auf diesen gestoßen. Was mich hier aber besonders angesprochen hatte, war der Vergleich mit Eragon, weswegen ich diesen unbedingt lesen musste.
Und was soll ich sagen….ich hatte viele Gefühle, Enttäuschung war aber keines davon.
Auf den ersten Seiten lernen wir unsere drei Protagonisten kennen und erfahren zudem etwas über ihre Gefährten. Das Besondere hieran ist, dass jeder der Charaktere sehr individuell ist und alle eine Spur Sarkasmus und Ironie in sich tragen, obwohl deren Vergangenheit nicht immer die positivsten Grundsteine legte.
Wenn man mich fragen würde, welcher der drei Helden mir am meisten ans Herz gewachsen ist, so wäre es wohl Fardin. Ich mochte seine lockere Zunge und die rohe Aussprache. Doch auch Soo und Jaard haben die typischen Klasseneigenschaften, welche mit bestimmten Eigenheiten noch verfeinert werden.
Neben den drei Hauptcharakteren gibt es eine große Welt zu erkunden, wo es verschiedene Nebenschauplätze und weitere Charaktere gibt. Beides ist sehr anschaulich beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, voll und ganz einzutauchen und mich hierin zu verlieren.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Charakteren immer wieder ab, sodass ein schöner Lesefluss entsteht und ich als Leser immer das Gefühl hatte, ständig auf dem Laufenden zu sein und genau zu wissen, was gerade in den jeweiligen Köpfen vorgeht.
Es gibt einige Stellen, wo es etwas zu lachen gibt, aber dennoch bricht die Ernsthaftigkeit des eigentlichen Themas nicht ab. Es zeigt nur, dass nicht alles im Leben streng und trocken ablaufen muss.
Um es in wenigen Worten zu verdeutlichen: Als Fantasy-Liebhaber sollte man dieses Buch unbedingt gelesen haben 😊
