What happend to those girls (Carlyn Greenwald)
Die Geschichte beginnt eher ruhig mit einer Mädchenclique, die einer alten Hexen-Legende im Wald nachgehen wollen. Doch diejenige, deren Idee das Ganze war, wird kurzfristig ausgeschlossen und die anderen drei verschwinden spurlos – bis man deren Leichen findet…
Spätestens jetzt sind alle Teenies der 90er, die ebenfalls ‚The Blair Witch Project‘ sahen, hellhörig und wissen: LESEN !
Zu Beginn lernen wir zunächst die Clique kennen und erfahren etwas mehr über unsere Protagonistin Emma, die zugleich Autistin ist und ein ganz besonderes Faible für Horrorfilme der 80er Jahre und deren Legenden besitzt. Sie ist es auch, die Monate später mit Beck, der Schwester von einer der Opfer, Untersuchungen aufnimmt, da sie nicht glauben, dass es sich um Unfälle handelt.
Genau das ist auch der Moment, wo ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil hier viele Sachen zusammenkommen, die mich in den Bann gezogen haben. Da möchte ich zuallererst die sehr authentisch beschriebene Emma nennen, die bei mir einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen hat. Die Atmosphäre des Buches und der Geisterstadt, wo sich die Legenden der Hexe zusammentragen. Die Entdeckungen, die die beiden jungen Frauen machen und die ganzen Vorkommnisse selbst, die mein Herz haben schneller schlagen lassen.
Gerade das Ende hat es in sich, weil hier alles, was man bislang glaubte nochmal komplett über den Haufen geworfen wird und dennoch so passend in die Gesamthandlung integriert wurde.
Aufgelockert werden einzelne Szenen durch Referenzen zu anderen Werken aus dem Horrorgenre. Was ich mitunter ein bisschen witzig fand, da es einfach so passend geschrieben und integriert wurde.
Ich könnte jetzt natürlich noch weiter von diesem Buch schwärmen oder aber ihr holt es euch und lest einfach selbst 😉
