Werbung Rezensionsexemplar zu Happy Weekend von Arno Strobel aus dem S.Fischer Verlag
Werbung #Rezensionsexemplar
Meine Meinung:
In seinem neuen Standalone Happy Weekend, beschäftigt sich Arno Strobel, mit menschlichen Abgründen, und den Themen Rache, und Vergeltung
Ein scheinbar entspannter Wochenendausflug entwickelt sich für Katja und Marcel zum Horrortrip.
Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem Freitag mit dem Auto aufbrechen. Eine kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende, einfach mal ausspannen. Doch beim kurzen Halt an einer Raststätte wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Zum Glück hat Katja einen kleinen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, über den sie ihn orten kann. Und tatsächlich, auf der Karte in der App sehen sie ihn als blauen Punkt, wie er sich eben der Autobahnauffahrt nähert. Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Wagen, in dem sie ihr Gepäck vermuten. Doch dann ist es zu spät – sie sitzen in der Falle. Denn jemand hat sie absichtlich an diesen Ort gelockt. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt genau jetzt ...
Arno Strobel ist hier wieder ein Psychothriller gelungen, der unter die Haut geht. Ich habe dieses Buch, innerhalb einiges Tages durchgesuchtet. Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig. Schon der Prolog, weckte meine Neugierde und sorgte gleichermaßen für Gänsehautfeeling.
So tauchte ich direkt in die düstere Atmosphäre ein. Die Handlung wird hier überwiegend aus der Perspektive von Marcel erzählt. Der hier von seiner Vergangenheit eingeholt und alles daran setzt diejenigen, die er liebt vor dem Rachefeldzugs seines Feindes zu retten. Selten war ich bei einem Protagonisten so zwiegepalten als bei Marcel, desto mehr ich über seine Vergangenheit erfuhr umso weniger konnte ich leiden. Dennoch habe ich mit ihm mitgefiebert. Die Szene aus den Perspektiven dieses Psychopathen sind besonders brutal. Die Gewalt wird detailliert beschrieben. Das ist definitiv nichts für schwache Gemüter.
Dieses Buch ist um einiges brutaler und blutiger als die Werke, die Arno in den letzten letzten Jahren geschrieben hat. Die Plottwistst und die vielen unvorhersehbaren Wendungen sorgen dafür dass ich mich immer mehr, in dem Netz aus Spekulationen verloren. Und obwohl ich dieses Mal dachte den Täter entlarvt zu haben, schaffte Arno wieder mich in die Irre zu führen.
