Oxford finest Selection (Rebecca Winters)
„Wo Tee serviert wird, lauert manchmal der Tod.“
Oxford, altehrwürdige College-Mauern, eine geheimnisvolle Bibliothek und dazu eine Tasse Earl Grey – eigentlich könnte alles ganz beschaulich sein. Wäre da nicht der Tod des angesehenen Archäologen Professor Arthur de Ville. Rebecca Winters entführt mich mit „Oxford finest Selection“ in einen wunderbar britischen Krimi-Kosmos, in dem hinter gepflegten Fassaden, akademischem Glanz und höflichen Umgangsformen jede Menge Geheimnisse lauern.
Besonders gut gefallen mir Samantha Summer und ihre Assistentin Nina Bosley. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein und genau daraus entsteht eine herrlich unterhaltsame Dynamik. Während Sam versucht, den Fall mit kriminalistischem Spürsinn zu lösen, bringt Nina als vierfache Mutter eine erfrischend bodenständige Sichtweise und eine Prise schwarzen Humors mit. Gemeinsam folgen sie Erpresserbriefen, verschwundenen Spuren und einem ungewöhnlichen Gift – und ich durfte dabei fleißig miträtseln.
Fazit: Für mich ist dieser Cosy Crime vor allem eine atmosphärische Reise: Oxford wird beinahe selbst zur Figur und verbindet britische Eleganz mit Intrigen und menschlichen Abgründen. Ein feiner, charmant-skurriler Krimi für gemütliche Lesestunden – am besten natürlich mit einer Tasse Tee.
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