„Wenn das Meer schweigt und die Dunkelheit spricht…“
Ein Fest am Meer, ein Riesenrad im Abendlicht – und darin der Tod, still und grausam inszeniert. Mit „Seebrückentod“ entführt Lea Jansen erneut in die düstere Welt ihrer Küstenkrimi-Reihe, wo hinter steifer Brise und salziger Idylle menschliche Abgründe lauern.
Der Fall um die ermordete Bürgermeisterin und das verschwundene Mädchen entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit. Dabei überzeugt der Roman nicht nur durch Spannung, sondern vor allem durch seine dichte, atmosphärische Erzählweise. Die Ostseeküste wird zur lebendigen Bühne – rau, schön und voller flüsternder Geheimnisse.
Mit klarer, zugleich poetischer Sprache und feinem Gespür für Dramaturgie entfaltet sich die Handlung wie ein aufziehender Sturm, der unaufhaltsam an Kraft gewinnt und in einem überraschenden Finale gipfelt.
Fazit: Auch der siebte Band der fesselnden Küstenkrimireihe, beginnt leise und schraubt sich laut empor – wie die stürmischen Wellen der rauen See.
„Weil die Vergangenheit nie stirbt. Sie lauert nur im Schatten, bis sie zuschlagen kann.“
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