Kunstsprung (Britta Engelhardt)
„Wo Bilder zu Türen werden, beginnt das Abenteuer“
Mit „Kunstsprung“ erschafft Britta Engelhardt eine wunderbar eigenwillige Geschichte, in der Kunst nicht nur betrachtet, sondern tatsächlich betreten wird. Ein Gemälde von Max Ernst wird zum Tor in eine surreale Welt, in der Traum und Wirklichkeit miteinander tanzen und hinter jeder Ecke etwas Unvorhersehbares warten kann. Gerade diese Verbindung aus Fantasy, Kunstgeschichte und fantastischer Traumlogik macht den Roman zu etwas ganz Besonderem.
Doch unter der schillernden Oberfläche schlägt ein erstaunlich warmes Herz. Verlust, Trauer, Freundschaft und der Mut, über sich selbst hinauszuwachsen, verleihen dem Abenteuer emotionale Tiefe. Besonders schön ist, wie spielerisch Kunst vermittelt wird: ohne belehrenden Ton, dafür mit Staunen, Fantasie und einer großen Portion Abenteuerlust. Auch die Abbildungen und QR-Codes bereichern dieses außergewöhnliche Leseerlebnis.
Fazit: „Kunstsprung“ ist wie ein Gemälde, dessen Farben plötzlich lebendig werden – man tritt hindurch, verliert für einen Moment den Boden der Wirklichkeit und kehrt mit einem kleinen Funken Kunstzauber im Herzen zurück.
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