Ein Mord für ein Miau (Uli Aechtner)
„Manchmal beginnt ein Kriminalfall mit einem leisen Miau.“
Was zunächst wie eine harmlose Katzenbetreuung beginnt, entwickelt sich in „Ein Mord für ein Miau“ zu einer herrlich skurrilen Suche mit überraschend dunklen Schatten. Natascha soll auf Bonnie und Clyde aufpassen – zwei kleine Samtpfoten, deren Namen offenbar Programm sind. Kaum sind die beiden verschwunden, gerät Natascha immer tiefer in ein Geflecht aus Katzenklau, merkwürdigen Begegnungen und einem Mordfall.
Besonders mochte ich, dass Natascha keine abgebrühte Ermittlerin ist, sondern eher wider Willen in ihr Abenteuer hineinrutscht. Gerade dadurch wirkt sie sympathisch und wunderbar menschlich. Bonnie und Clyde sind für mich ohnehin die heimlichen Stars: frech, eigenwillig und mit jeder Menge krimineller Energie auf vier Pfoten.
Uli Aechtner verbindet Cozy Crime, Humor, ein wenig Romantik und regionales Flair zu einer Geschichte, die sich leicht und unterhaltsam liest, ohne dass die Spannung verloren geht. Zwischen Tierarzt, Katzenyoga, Catfluencern und allerlei menschlichen Verwicklungen entsteht eine charmante kleine Welt, in der hinter jedem Miau eine neue Überraschung lauern könnte.
Fazit: Für mich ein beschwingter Katzenkrimi mit Herz, Humor und genau der richtigen Portion Spannung – wie ein gemütlicher Nachmittag, an dem plötzlich jemand an die Tür klopft und ein kleines Abenteuer hereinspaziert.
😸🕵🏻♀️🐈🐈⬛🐾 | 5
