DIE MAUERN VON URUK: Das Gilgamesch-Epos als Roman
Ein unsterblicher König. Eine Stadt kurz vor dem Verrat.
Uruk, vor viertausend Jahren: Gilgamesch regiert mit der brutalen Kraft eines Halbgottes – unbesiegt im Kampf, aber getrieben von der Angst vor dem eigenen Tod. Erst als er gemeinsam mit dem wilden Enkidu den blutigen Kampf gegen den titanischen Wächter des Zedernwalds übersteht und sein Bruder kurz darauf stirbt, bricht die Gewissheit seiner Sterblichkeit über ihn hinein.
Rasend vor Schmerz verlässt Gilgamesch die Stadt. Er kämpft sich durch feindliche Wildnisse, stellt sich tödlichen Bestien und durchquert die Welt am Rande des Abgrunds, um das Geheimnis des ewigen Lebens zu erzwingen.
Doch während der König mit der Waffe in der Hand um sein Überleben ringt, zieht in Uruk ein anderer Gegner die Schlinge zu: Ur-Ninurta, Ältester des Rates, nutzt die Abwesenheit des Herrschers für einen lautlosen Coup. Das Akitu-Fest steht bevor – der Tag, an dem die Herrschaft neu vergeben wird. Mit oder ohne Gilgamesch.
Ein Epos aus Schwert und Blut. Eine Verschwörung aus Verrat und Kalkül. DIE MAUERN VON URUK erzählt das älteste Drama der Menschheit als kompromisslosen Historienthriller.
Für alle, die mythologische Nacherzählungen ebenso lieben wie historische Spannungsromane: eine Geschichte über Blutsbrüderschaft, Macht, Trauer und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn weder sein Ruhm noch sein Leben von Dauer sind.
