Die Geschichte von K
1999. Alle reden vom Weltuntergang. Alex hat nicht einmal einen Plan für nächste Woche.
Er ist neunzehn, hat ein schrottiges Auto, seinen besten Freund Jay und ein Leben, das ihm genau so gefällt, wie es ist. Endlose Nächte, gute Musik und die Freiheit, niemandes Erwartungen erfüllen zu müssen. Große Pläne? Wozu auch?
Bis auf einer von Jays legendären Kellerpartys eine Fremde ihre Hände in seinen Nacken legt, als wäre es ihr Recht. Ihn küsst. Und anschließend einfach verschwindet.
Ihr Name? K. Einfach nur K.
Sie spielt Schlagzeug, hat große Träume und ist fest entschlossen, sie zu verwirklichen. Alex fasziniert ihre Selbstsicherheit, ihr Eigensinn und die Leichtigkeit, mit der sie ihn aus dem Konzept bringt. Und K scheint ausgerechnet an diesem jungen Mann Gefallen zu finden, der sich um die Meinung anderer herzlich wenig schert, ihr aber zuhört, als wäre sie der einzige Mensch auf der Welt.
Aus einer flüchtigen Begegnung werden stundenlange Autofahrten, durchfeierte Nächte und Gespräche über Musik, Kafka und das Leben. Sie stellt Fragen, denen er sonst lieber ausweicht. Er sagt Dinge, die sie unerwartet berühren, ohne es überhaupt zu merken.
Und irgendwann wird aus dem Spiel zwischen den beiden etwas, das sich nicht mehr so einfach mit einem Achselzucken abtun lässt.
Eine bittersüße Coming-of-Age-Geschichte über Liebe, Freundschaft und all das, wofür man mit neunzehn noch alle Zeit der Welt zu haben glaubt.
