Rezension zu "Der Nachtzug ( Sebastian
Meine Meinung:
Mit "Der Nachtzug" ist Bestsellerautor Sebastian Fitzek, wie der ein genialer Pagturner gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat.
Wir begleiten den Strafverteidiger Adrian Corvin auf seiner Albtraum - Fahrt im Nachzug, in einem Wettlauf gegen die Zeit.
In einer einzigen Nacht verlor der bekannte Berliner Strafverteidiger Adrian Corvin alles, was ihm im Leben wichtig war: Seine Frau Judith wurde brutal ermordet, sein fünfjähriger Sohn Emil entführt. Die geständige Mörderin lockt Adrian in den Royal Rail Express, einen der luxuriösesten Nachtzüge der Welt, in dem jedes Abteil sein eigenes Schlaf-, Bade- und Wohnzimmer hat.
Hier unterbreitet sie ihm ein diabolisches Angebot. Die Psychopathin verspricht, Emil lebend zurückzubringen. Unter einer völlig unerfüllbaren Bedingung, die nur eine Wahnsinnige stellen kann ...
Die Handlung wird hier größtenteils aus der Perspektive von Adrian, und in der Gegenwart erzählt. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen.
Die Spannung baute sich durch die beklemmende, dunkle Atmosphäre und den dramatischen Einstieg, direkt auf. Und wird sowohl durch plottwistst, als auch Rückblicke auf die Vergangenheit von Adrian, und die Bedrohung undurchsichtigen Blaka immer noch weiter gesteigert. Durch die vielen Rätsel, und Bedrohungen baut sich ein Sog auf dem ich mich einfach nicht entziehen konnte und wollte. Ich verlor mich immer tiefer einem Netz aus Spekulationen. Die Irrwege, und falschen Fährten waren mal wieder meisterhaft und offenbarten eine raffinierte Auflösung die mich sprachlos gemacht hat.
