Juli - im Land der Zeitgeister (Wieland Freund)
„Manchmal beginnt das größte Abenteuer dort, wo die Zeit stehen bleibt.“
Was für eine zauberhafte Idee! In „Juli im Land der Zeitgeister“ wird aus etwas, das uns im Alltag ganz selbstverständlich begleitet, plötzlich eine geheimnisvolle Welt voller Magie. Als für Juli um 14:30 Uhr die Zeit stehen bleibt, ahnt sie noch nicht, dass hinter einer alten Standuhr ein ganzes Land darauf wartet, entdeckt zu werden. Gemeinsam mit dem Zeitgeist Trim taucht sie in eine Welt ein, in der Zifferblätter zu Landschaften, Zeiger zu Wegweisern und Uhren zu Toren in ein großes Abenteuer werden.
Ich mochte besonders diese fantasievolle Verbindung aus Uhrwerk, Märchenwelt und Abenteuer. Die Idee fühlt sich frisch und außergewöhnlich an und hat mich immer wieder staunen lassen. Juli ist dabei eine wunderbar sympathische Heldin, die neugierig, mutig und trotzdem angenehm nahbar bleibt. Auch Trim und die anderen skurrilen Figuren bringen viel Charme und Humor in die Geschichte.
Für mich ist es vor allem die liebevolle Weltgestaltung, die dieses Buch besonders macht. Zwischen Spannung, kleinen Überraschungen und warmherzigen Momenten entsteht eine Geschichte, die zum Träumen einlädt und ganz nebenbei daran erinnert, wie kostbar unsere Zeit eigentlich ist. Ein fantasievolles Abenteuer, in dessen Welt ich mich gerne verloren habe.
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