Rezension zu "To Break a God" von Anna Benning (Fischersauerländer)
Meine Meinung:
Mit To Break a God ist Bestsellerautorin Anna Benning ein Meisterschaft Finale ihrer Götterlich-Saga gelungen.
Die Handlung wird hier wie auch schon bei den vorherigen Bänden aus den Perspektiven von Aurora und Colden erzählt, und setzt nahtlos an den Ereignissen des vorherigen Bandes an.
Seit Cassius Aurora entführt hat, spürt sie, wie sie sich selbst immer mehr verliert. Als seine Valet ist sie magisch an ihn gebunden und kann weder fliehen … noch sich der Macht des Atherionzepters entziehen, die sie von Tag zu Tag mehr vereinnahmt.
Während Colden als neuer Herrscher über die Götter verzweifelt nach Aurora sucht, gerät die Ordnung in Silver City ins Wanken. Im Verborgenen wächst eine Bewegung, die nicht nur Coldens Sturz, sondern die Rückkehr uralter Schöpfer herbeisehnt. Und Aurora ist der Schlüssel zu ihrer Befreiung.
Zwischen Cassius, der etwas Größeres in ihr sieht, und Colden, der eine Version von ihr liebt, die kaum noch existiert, muss Aurora eine Entscheidung treffen. Und diese wird nicht nur über das Schicksal der Welt bestimmen, sondern auch darüber, wessen Leben sie bewahren kann – und wen sie vielleicht für immer verliert …
Die emotionale Dramatik ist von Anfang sehr hoch.
Das Wordbuilding ist düster. die Autorin schafft es die Emotionen bildhaft perfekt einzufangen.
Wir tauschen in diesem Band tiefer in die Vergangenheit der Götter ein Das fande ich sehr gut, denn so wird Mythologie noch etwas mehr hervor gehoben. Wir erfahren mehr über das Atherionzepter ,seine erschaffer und seine Verbindung zu Cassius. Er, Aurora und Colden machen in diesem Band nochmal eine große Entwicklung durch. Um die Welt vor dem Untergang zu bewahren müssen Sie sich Ihren schlimmsten Ängsten stellen, die zerwürfnisse der Vergangenheit hinter sich lassen, und sich hinaus wachsen. Ich konnte mich gut mit ihnen identifizieren und ihre Gefühle und Entscheidungen nachvollziehen. Vor allem Auroras Kampf um ihre Identität und ihre Bestimmung wird von der Autorin hervorgehoben und authentisch dargestellt.
Die vielen Herausforderungen sorgen eine große Spannung. Es gab viele plottwistst mit denen ich nicht gerechnet habe.
Auch die knisternde Liebesgeschichte zwischen Aurora und Colden kommt hier nicht zu. Sie verleiht der noch etwas mehr Tiefe
Desto näher wir dem Finalenkampf kommen desto mehr steigte sich die Spannung, zu einem mitreißenden Sog, bis sie in einem epischen, atemlosen Showdown gipfelt.Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mit den Protagonisten mitgefiebert.
Anna Benning ist hier ein Meisterschaftes Reihenfinale gelungen.
