Frederike spinnt (Christine Keidel)
„Manchmal führen die schönsten Wege genau dorthin, wo man nie hinwollte“
Was als harmloser Wunsch nach einem Haustier beginnt, entwickelt sich in „Frederike spinnt“ zu einem herrlich chaotischen Abenteuer zwischen Familie, Kaninchen, Gehegen und jeder Menge Wolle. Frederike wollte eigentlich nur eine Alternative zum Hund – und findet sich plötzlich mitten in einer kleinen Kaninchenwelt wieder, die immer größer wird.
Besonders liebenswert fand ich, dass die Geschichte so wunderbar lebensnah erzählt ist. Frederike ist keine perfekte Heldin, sondern eine Frau, die ausprobiert, dazulernt, improvisiert und sich manchmal selbst fragt, wie es eigentlich so weit kommen konnte. Genau diese Selbstironie hat mir immer wieder ein Lächeln entlockt.
Gleichzeitig steckt erstaunlich viel Wissenswertes über Kaninchenhaltung, Verantwortung und das Spinnen in der Geschichte, ohne dass es belehrend wirkt. Aus einem ungeplanten Problem wächst schließlich eine neue Leidenschaft – und aus einem schiefgegangenen Plan etwas ganz Eigenes.
Fazit: Für mich ist dieses Buch wie ein kleines Wollknäuel voller Überraschungen: warmherzig, humorvoll und mit vielen losen Fäden, aus denen sich am Ende eine richtig schöne Geschichte spinnt.
🐰🐰🐰🐰🐰 | 5

Vielen Dank für die wunderbare Rezension.