Arthur - die Geister des Camí de Ronda (Uwe Rademacher)
„Wo das Meer seine Geheimnisse bewahrt, beginnen die Geister zu erzählen.“
Mit „ARTHUR – Die Geister des Camí de Ronda“ entführt Uwe Rademacher seine Leser an die sonnenverwöhnte Costa Brava – und lässt dort hinter dem mediterranen Postkartenidyll ein dunkles Geheimnis erwachen. Als Arthur Crawley und Alicia nach einem heftigen Sturm zwei freigespülte Skelette entdecken, beginnt eine Spurensuche, die tief in die Vergangenheit führt. Zwischen alten Archiven, katalanischen Dörfern, gefährlichen Drogen und den rätselhaften „drei Geistern“ des Camí de Ronda entfaltet sich ein Kriminalfall, der Realität und Legende auf reizvolle Weise miteinander verwebt.
Besonders gelungen ist für mich die Atmosphäre: Das Rauschen des Meeres, die wilde Küstenlandschaft und das katalanische Lebensgefühl bilden einen faszinierenden Kontrast zu den düsteren Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kommen. Dabei sorgt Arthurs britischer Humor immer wieder für Leichtigkeit und macht den Roman angenehm unterhaltsam.
Fazit: Ein Krimi mit mediterraner Seele, sympathischen Figuren und einem Hauch von Mystik – spannend, atmosphärisch und wunderbar eigenwillig. Ein Buch wie eine Wanderung am Meer: Hinter jeder Biegung wartet eine neue Spur und irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart scheint ein Geist noch immer auf seine Geschichte zu warten.
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