Der Schlüssel (Katrin Peterson)
Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Sarah nach 16 Jahren in ihr Elternhaus zurück. Ihre Schwester Kim möchte, dass alles bleibt, wie es ist, und lebt in ihrer eigenen Welt. Sarah stößt auf einen Schlüssel, und als sie entdeckt, was hinter der verschlossenen Tür verborgen ist, überfluten sie Erinnerungen, die sie verdrängt hat und die nie an die Oberfläche kommen sollten. Sie sieht sich mit einer Vergangenheit konfrontiert, die sie selbst nie für möglich gehalten hätte.
Jonas und Charly wachsen in prekären Familienverhältnissen auf. Wie sich ihre Wege kreuzen, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Wow, was für ein spannender Thriller. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die Spannung ist durchgehend hoch und immer wieder hatte ich echte Gänsehautmomente. Manche Enthüllungen haben mich sprachlos und regelrecht schockiert zurückgelassen.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit haben mich tief berührt. Gleichzeitig machten sie mich oft wütend, weil nach und nach klar wird, was Kim und Sarah in ihrer Kindheit durchmachen mussten.Die beiden Schwestern wachsen in einem sehr strengen Elternhaus auf und könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Sarah nur noch weg möchte und sich nach Freiheit sehnt, fühlt sich Kim in ihrer vertrauten Rolle sicher.
Besonders gut gefallen hat mir die düstere und bedrückende Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Autorin versteht es hervorragend, Spannung aufzubauen und mich immer wieder zu überraschen. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auf eindringliche Weise, wozu Menschen fähig sein können und welche Auswirkungen Erlebnisse aus der Vergangenheit haben.
Fazit: Ein perfekt konstruierter Thriller mit starken Charakteren, einer fesselnden Handlung und vielen Gänsehautmomenten.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne
