Die Atemseite des Yoga: Wie Pranayama, Atemrhythmus und alte Atemtechniken das Nervensystem beruhigen und was die Neurowissenschaft dazu sagt

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Lian Wege

Die Atemseite des Yoga: Wie Pranayama, Atemrhythmus und alte Atemtechniken das Nervensystem beruhigen und was die Neurowissenschaft dazu sagt

Persönlichkeitsthemen

Was der Atem wirklich kann, und was nur versprochen wird.

Vier Sekunden ein. Sechs Sekunden aus. Irgendwo in der Brust wird es ruhiger.
Warum eigentlich?
Atmen ist ein Markt geworden. Apps zählen Atemzüge, Coaches versprechen besseren Schlaf, Breathwork-Retreats sogar Heilung. Was davon trägt, erfährst du dort selten.
Lian Wege legt beide Seiten offen auf den Tisch: zweitausend Jahre Pranayama, von Patanjali bis zur Hatha Yoga Pradipika, und das, was Physiologie und Neurowissenschaft heute über Zwerchfell, CO₂, Vagusnerv und Gehirn wissen. Mehr als hundert Quellenverweise, nachprüfbar belegt. Viele eigens gezeichnete Grafiken, die sichtbar machen, was im Körper geschieht. Und am Ende jedes Kapitels eine Evidenz-Ampel: Grün für gut belegt, Gelb für vielversprechend, Rot für das, was in Kursen gern behauptet wird.
Kein Atemguru. Keine Heilsversprechen. Dreizehn Übungen, vom Bienenatem bis zur Kontrollpause, mit klaren Hinweisen, wo die Grenzen liegen.
Für alle, die bewusster atmen wollen, ohne dafür etwas glauben zu müssen.

Über Lian Wege
Lian Wege praktiziert seit vielen Jahren Yoga und schreibt über die Schnittstelle von Yogaphilosophie und Psychologie. Mit „Die mentale Seite des Yoga“ hat er Leserinnen und Leser erreicht, die ahnten, dass Yoga mehr ist als eine Körperpraxis. Ihre Rückmeldungen kreisten immer wieder um eine Frage: Was passiert eigentlich, wenn wir atmen?
Dieses Buch ist die Antwort. Es nimmt den Atem so ernst wie die alten Texte und so genau wie die Forschung, und es stellt beide Sprachen wieder nebeneinander, ohne dass eine die andere übertönt.

Die Matte war das Trainingslager. Der Atem ist das Werkzeug, das du immer dabeihast.

Productive Books · 2026