PAUL IV - Apokalypse Jenseits Redux
Das Ende der Menschheit wurde beschlossen.
Vermutlich von jemandem, der wusste, was er tat.
Im Jenseits läuft es gerade erstaunlich gut. Paul hat die Bürokratie einigermaßen unter Kontrolle, Luzifer ist weiterhin nur eingeschränkt gesellschaftsfähig und selbst die Ewigkeit scheint sich langsam an ihre Bewohner gewöhnt zu haben.
Dann taucht ein neuer Auftrag auf:
Menschheit auslöschen.
Die Anweisung ist eindeutig, ordnungsgemäß übermittelt und selbstverständlich hinterfragt niemand einen Auftrag, nur weil anschließend niemand mehr lebt.
Paul schon.
Während er versucht herauszufinden, wer hinter der Sache steckt, zeigt sich einmal mehr das eigentliche Problem des Jenseits: Es gibt für nahezu alles ein Ministerium, ein Amt oder wenigstens jemanden mit einem Stempel – nur für vernünftige Antworten scheint sich weiterhin niemand zuständig zu fühlen.
Und als wäre das nicht genug, beweist die Menschheit eindrucksvoll, dass sie für eine Apokalypse möglicherweise überhaupt keine Hilfe benötigt.
Die Apokalypse kommt.
Die Zuständigkeit ist ungeklärt.
PAUL IV – Apokalypse Jenseits Redux ist eine schwarzhumorige, absurde und überraschend warmherzige Satire über Bürokratie, freien Willen und die Menschheit – eine Spezies, die selbst für ihren eigenen Untergang vermutlich erst einmal ein zuständiges Ministerium einrichten würde.
