Auf dem Mars lebt bereits die zweite Generation: Jugendliche, die den roten Planeten als einzige Heimat kennen und die Erde nur aus Videos. Als fünf von ihnen – Kai, Eli, Sparks, Benny und Leo – auf ein von den Erwachsenen gehütetes Geheimnis stoßen, wird aus einer illegalen Expedition ein Kampf um die Wahrheit. Es geht um die Frage, wem der Mars gehört: den irdischen Konzernen oder denen, die dort geboren sind?
Uns überzeugt besonders, dass hier nicht nur Action geboten wird, sondern echte gesellschaftliche Fragen gestellt werden. Wir finden es stark, wie glaubwürdig die Mars-Kolonie technisch und politisch gezeichnet ist (Ressourcenknappheit, Konzernmacht). Für uns ist es eine spannende Parabel auf Generationenkonflikte, die zeigt, was passiert, wenn „Schutz“ in Kontrolle umschlägt – ein Buch, das junge Leser ernst nimmt und Erwachsene zum Nachdenken bringt.