Erzählt wird aus der Sicht des zwölfjährigen Henry, der mit seiner Familie auf dem Mond Perm landet – einem gescheiterten Terraforming-Projekt, das zur Todeszone wurde. Parallel dazu wird eine zweite Zeitlinie erzählt, in der Henrys Mutter erst später startet, aber durch Zeitdilatation „früher“ ankommt, was die Familie durch Raum und Zeit trennt.
Was uns besonders bewegt, ist die emotionale Wucht der Geschichte. Wir finden es meisterhaft, wie Westerboer harte physikalische Fakten mit einer extrem intimen, kindlichen Perspektive verknüpft. Für uns eines der Highlights des Jahres, weil es die Isolation des Weltalls fühlbar macht, ohne technokratisch zu wirken.