Der Roman des Jahre 2025: Platz 1 in der Kategorie Thriller und Krimis

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Adama

Lavie Tidhar

Im Zentrum steht Ruth, eine junge, idealistische Ungarin, die als Jüdin vor dem Nationalsozialismus nach Palästina flieht und dort in einem Kibbuz eine neue Heimat findet. Nach dem Zweiten Weltkrieg gerät sie immer stärker in den Strudel des aufkommenden israelischen Staates: Waffen für Milizen, geheime Operationen, Deals mit zweifelhaften Partnern – alles scheinbar im Dienst einer höheren Sache.​
Über mehrere Jahrzehnte verfolgt der Roman die Familie: Kinder und Enkelkinder wachsen in einem von Konflikten geprägten Land auf, während Altschulden, Verrat und nicht gesühnte Verbrechen wie ein Schatten über ihnen liegen. Die Handlung verbindet persönliche Schicksale (Trauma, Loyalität, Schuld) mit konkreten historischen Ereignissen wie Kriegen, Terrorakten und politischen Wendungen im Nahen Osten.
Unser Jury bezeichnet Adama als „brillant geschrieben“ und als „verstörend aktuellen“ historischen Thriller, der sich zugleich wie ein politischer Roman und wie ein Familiendrama liest. Besonders hervorgehoben wird, dass Gewalt und Terror weder heroisiert noch vereinfachend erklärt werden, sondern als Konsequenz von Ideologie, Angst und Machtkämpfen gezeigt werden – der Roman wird dort als der „wichtigste Thriller des Jahres“ eingeordnet.