In einer namenlosen europäischen Großstadt kreuzen sich die Lebenswege dreier Außenseiter: ein alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau vereinsamt durch die Straßen zieht, ein junger syrischer Immigrant, der illegal in der Stadt lebt und sich durchschlägt, und eine mittelalte Frau, die nach einer gescheiterten Beziehung emotionalen Halt sucht. Ihre Begegnungen sind zunächst zufällig – im Park, an einer Bushaltestelle, in einer Suppenküche –, doch allmählich entwickelt sich eine unwahrscheinliche, zarte Freundschaft. Sie teilen Geschichten, Einsamkeit und kleine Momente der Menschlichkeit. Der Roman thematisiert urbane Isolation, Migration, Verlust und die Frage, was Gemeinschaft in einer anonymen Stadt bedeutet. Leon de Winters packende Charakterzeichnung, sein Gespür für soziale Verwerfungen und die emotionale Tiefe machen \"Stadt der Hunde\" zu einem berührenden, gesellschaftlich relevanten Roman über Solidarität und die Suche nach Verbindung in einer fragmentierten Welt.