Nach einem schweren persönlichen Verlust zieht die Autorin Chloe Dalton aufs Land, um Abstand zu gewinnen und neu anzufangen. In ihrem Garten taucht eines Tages ein wilder Feldhase auf – scheu, aber neugierig. Sie beginnt, ihn zu beobachten, ihm Futter hinzulegen und langsam eine Verbindung aufzubauen. Über Monate hinweg entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft: Der Hase kommt regelmäßig, gewöhnt sich an ihre Anwesenheit, und sie lernt, seine Signale zu deuten. Dalton beschreibt minutiös seine Bewegungen, sein Verhalten, die Veränderungen durch die Jahreszeiten. Die Beziehung wird zu einem Weg der Heilung – der Hase gibt ihr Struktur, Freude und eine tiefe Verbindung zur Natur zurück. Der Roman ist zugleich Memoir und Naturschreibung: authentisch, berührend und poetisch. Die detailreichen Beobachtungen, die Reflexionen über Einsamkeit, Trauer und die heilende Kraft der Natur machen \\\"Hase und ich\\\" zu einem stillen, eindringlichen Leseerlebnis für Naturliebhaber und alle, die an der Grenze zwischen Mensch und Tier interessiert sind.