Ruby Fairygale (Bd. 1) – Der Ruf der Fabelwesen (Kira Gembri)

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Buchcover Ruby Fairygale - Der Ruf der Fabelwesen (Kira Gembri)

Hier findet ihr eine kleine Rezension für ein handwerklich wirklich sehr gut erstelltes Kinderbuch.
Das Hardcover-Buch des Loewe-Verlags (@loewe.verlag) mit rund 300 Seite liegt gut in der Hand, auf dem Cover strahlt ein fröhliches Mädchen die jungen Leserinnen an.
Innen ist das Buch mit vielen kleinen Illustrationen ausgestattet, die alle punktgenau zur Handlung passen. Man merkt, dass hier begabte Profis am Werk waren und damit zeigt sich wieder, dass Loewe einen ordentlichen Job als Verlag gemacht hat.

Aber wie ist das Buch inhaltlich und sollen wir es den Kindern zum Lesen geben?

Kira Gembri (@kiragembri) lässt ihre Heldin 13 Jahre alt sein. Ruby Fairygale ist damit im optimalen Alter, dass die jungen Leser und Leserinnen ab 9-10 Jahre zu ihr aufschauen können.
Im Prolog erläutert die Autorin die mysteriöse Herkunft von Ruby als Findelkind, welche in Folgebänden viel Spielraum für „magische Verwicklungen“ gibt.
Ruby wohnt bei Ihrer (Adoptiv-)Oma, die als Tierärztin auf einer kleinen Insel in der rauen See Irlands arbeitet.
Natürlich ist das nicht die ganze Wahrheit und Oma und Ruby: die beiden kümmern sich auch um Fabelwesen, die auf der Insel zu Hause sind.

Das Buch spendiert ein Kapitel, um Rubys Welt zu erläutern und landet dann schnell bei der Handlung. Es fällt auf, dass die Sprache des Buchs sowohl kindgerecht als auch – für die Altersgruppe – unheimlich lustig ist.
Eines Tages kommt der Junge Noah auf die Insel – mit einem fiesen Pretext als „böser Junge“. Aber dieser böse Junge hat eine Fähigkeit, die Ruby und ihrer Oma abgeht: Er kann schwimmen.
Und es kommt, wie es kommen muss – ein Fabeltier braucht Hilfe, dummerweise ist es aber nur schwimmend zu erreichen.
Ruby ist hin- und hergerissen zwischen dem einzelnen Fabeltier zu helfen, indem sie Noah um Hilfe bittet und alle Fabeltiere zu gefährden, indem sie deren Existenz offenlegt.
Besonders gefallen hat mir im ersten Band, dass Ruby ihre Probleme ganz ohne Magie lösen muss. Ob die Autorin mit der Einführung von magischen Fähigkeiten die Serie in den Folgebänden ruiniert, erfahrt ihr in einer anderen Rezension.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch handwerklich gut gearbeitet ist, eine spannende und fesselnde Geschichte für junge Leser bietet und auch die richtigen Botschaften sendet, ohne dabei „zu flach“ rüberzukommen. Klare Schenkempfehlung für die Erwachsenen, die ein gutes Buch für den nächsten Kindergeburtstag oder Weihnachten suchen.

Peter Brendt

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