Oakhams Rasiermesser (Thomas Bauer)

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Der Ausgangspunkt des Thriller ist die Versteigerung eines Videorekorders. Die darauf folgenden Kapitel wechseln zwischen Polizeiarbeit, Täter und Opfer und die Tage vor und nach der Versteigerung. Zwei unterschiedliche Mordfälle, wenig Spuren aber viele Verdächte muss das Ermittlerteam aus vielen kleinen Puzzelteile zusammensetzen. Die Sprünge zwischen den Kapitel konnte ich gut folgen und auch der Schreibstil passte zu der Story. Der Kalender, in dem die aktuellen Geschehnisse eingetragen wurden, zeigte am Ende dann die richtige Reihenfolge. Es was spannend, die Morde brutal und die Täter skrupellos aber auch der Alltag der Protagonisten wird mit einbezogen. 

Für mich als „Angsthase“ war das Maß an Brutalität und Psycho genau richtig. Für alle hartgesottenen Thrillerfans vielleicht eher ein Softie. Das Cover ist wirklich mega cool und das Ende eine etwas ungewöhnliche Überraschung.

Klappentext

Ein Schnäppchen auf eBay stellt sich als wichtiges Beweisstück in einem vermeintlichen Selbstmord heraus, denn auf der ersteigerten Videoaufnahme schlitzt sich eine junge Ärztin augenscheinlich selbst die Kehle durch. Als Charles Brunn, ein erfahrener Mordermittler, von dem Fall erfährt, wird schnell klar, dass es Ungereimtheiten gibt. Da Charlie jedoch gerade an einem grausamen Foltermordfall arbeitet, zieht er einige Kollegen zur Hilfe hinzu. Es gibt mehrere Tatverdächtige, die jedoch alle ein Alibi zu haben scheinen, was die Tat zu einem perfekten Mord werden lassen könnte, falls Charlie nicht schleunigst etwas unternimmt. Mehrere, zuerst voneinander unabhängige, Handlungsstränge verstricken sich immer weiter miteinander, bis sich schließlich eine klare Geschichte herauskristallisiert. In einem Kalender am Ende jedes Kapitels werden die bisherigen Erkenntnisse festgehalten und sind somit zeitlich für den Leser sofort strukturiert auf einen Blick zu erkennen.

Conny Mang

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