Mânil einfach nur der Anfang (Desiderius M. Rainbow)

You are currently viewing Mânil einfach nur der Anfang (Desiderius M. Rainbow)

Als bei Mânil die magischen Fähigkeiten durchbrechen wird er Suketo vorgestellt. Dieser ist alles andere als nett und umgänglich und will mit allen Mitteln Mânil vergraulen. Ein angespanntes Schüler Lehrer Verhältnis mit Antipathie hält alle auf Trab. Lilian, Amadeus, Shela und Tyrone sind weitere Schüler dieser eher ungewöhnlichen Schule und ausgerechnet in Mânil, welcher seine Fähigkeiten nicht kontrollieren oder lernen kann, liegt die größte Hoffnung. Die Charaktere sind skurril, spleenig und extravagant. So sind sich trotz Abneigung Suketo und Mânil sehr ähnlich. Ihr Äusseres ist besonders und jeder hat da so seinen Kleiderstil (inklusive Zubehör gerade bei Mânil sehr sehr viel Klimbim) der ausgefallen ist. Mânil mischt seine Klamotten nicht nur in schillernden Farben auch vor der Einrichtung seines Zimmers sind die Farbtöpfe nicht sicher. Von der klötternden voll behängten Tasche möchte ich lieber nicht erzählen. So chaotisch wie er nach ausser ist so ist er auch in seinem Inneren. Einfach nur mega sympathisch und authentisch. Nun muss Mânil sich nicht nur mit seinem Lehrer rumschlagen sondern auch hinter die Geheimnisse seiner Träume, den Zaubertränken, den Formeln für alles mögliche und der heulenden Kristallkugel kommen. Es gibt so viele Rätsel und Fragen nach dem ersten Teil das ich schon sehnsüchtig auf den zweiten warte. Der Humor aber auch die speziellen Charaktere und ihren Methoden fesseln von der ersten Seite an. Zum Schlapplachen. Der Schreibstil war flüssig, sprachgewandt locker flockig und mega unterhaltsam. In dieser Schule ist nichts wirklich normal oder alles so normal wie nur möglich.

Klappentext

Mânil – einfach nur der Anfang“: der Auftakt zu einer vielschichtigen, skurrilen Contemporary-Fantasyreihe für Erwachsene: Urkomisch, zwischendurch ein bisschen düster, völlig schräg, bissig, manchmal überraschend tiefgründig und mit Freude an den gängigen Klischees vorbei. Ein verpeilter, renitenter Jungmagier, der sich mit seinen neuen Kräften herumschlägt und versucht herauszufinden, wer er ist und wo er hingehört. Dazu ein misanthropischer, grundsätzlich miesgelaunter, sadistischer Lehrer für Magie mit düsterer Vorgeschichte und rabenschwarzem Humor. Eine psychisch labile Überfliegerin, die fast so viel verwüstet wie der Hauptprotagonist. Ein Prinz, sexy, aber charakterlich voll daneben. Eine neugierige Studentin, die mehr über Magie weiß, als die meisten Magier. Geheimnisse, sich selbständig machende Träume, Stimmen im Kopf, eine Kristallkugel, die sich nicht benehmen kann, Regen aus Messern, Verwandlungsmagie, dubiose Fesselzauber und viel Subtext – Chaos garantiert! Eine charakterzentrierte Geschichte für Erwachsene mit einer Stimmungsbandbreite von schrulligen Charakteren, Situationskomik und absurden Dialogen, bis hin zu ernsten Themen wie psychische Probleme, Machtkämpfe und Übergriffigkeit, und das Ganze durchsetzt mit jeder Menge Subtext. Erzählform: die Protagonisten erzählen die Geschichte aus der Ich-Perspektive abwechselnd selbst! Dich erwartet: Magier, Freundschaft, Subtext, Machtgefälle, gespaltene Persönlichkeit, Academy, Bisexualität, Übergriffigkeit, Sarkastische und graue Charaktere, Gender Nonconforming – Queere Literatur, in der die Queerness der Protagonisten jedoch nur eine von vielen Eigenschaften ist und nicht die Haupthandlung, denn auch queere Charaktere sind viel mehr als nur ihr Queersein.

Conny Mang

Meinen Buchblog "Connys Bücherchaos" findet ihr auf Instagram

Schreibe einen Kommentar