Der Skalde, der nicht singen konnte (U.T.Augstein)

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Pantanius Raspanus ist Skalde, der sein Handwerk in der Akademie gelernt hat. Ein Dichter und Redner aber definitiv kein Sänger, welcher auf seinen Reisen seine Dienste anbietet. Der Krieger Regjag Thundra schmeißt seinen Job hin nachdem sein Freund auf dem Schlachtfeld stirbt. Der Elf Naroclyn und der Zwerg Canliun haben lange Zeit geschlafen und erwachen um einen bestimmten Ort aufzusuchen. Der weltliche Regent Jozeranz Jericop und die ehemalige Gefangene Alyzia scheint das Schicksal, auf unerklärliche Weise, zur Gruppe gelenkt zu haben. Die Morgenländerin Gyburc hält alle Fäden in der Hand und tut ihr bestes um die Prophezeiung zu erfüllen. Doch hat sie nicht mit ihren eigenwilligen Reisegefährten gerechnet.

Fakt ist, es geht um eine Prophezeiung und die Zeit, das diese sich erfüllt ist gekommen. 

Die Protagonisten kommen zum Teil aus unterschiedlichen Zeiten, unterschiedlichen Völkern und Kulturen, haben unterschiedliche Religionen und Ansichten. Ihre Reise ist gefährlich und spannend aber vor allem hat jeder seinen Platz gefunden … ob freiwillig oder unfreiwillig. Der erste Teil endet an einer für die Gefährten wichtigen Stelle und ich bin gespannt wie die weitere Reise verlaufen wird. Es ist auf jeden Fall ein Fantasyabenteuer wo es um die Machtkämpfe der Religion und ihre Regenten, Zauberei und Hexerei aber auch um Freundschaft und Verbundenheit geht. Der Schreibstil ist flüssig und besonders durch den eigenen Humor, der sich durch die ganze Story zieht, auf ungewöhnliche Weise unglaublich unterhaltsam. Die Erklärungen zu den Protagonisten und der Weltenaufbau war bilderreich beschrieben und gut nachvollziehbar. Ich war von Anfang an mit auf der Flucht und hoffe, auch beim zweiten Teil, wieder Teil der Reisegruppe zu sein. 

Conny Mang

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